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Wir Christen feiern das "Erwachsenwerden" ab dem 14. Lebensjahr mit der Firmung. Der Firmling soll an diesem Tag nicht nur seine Firmuhr (oder sonstiges Schönes) geschenkt bekommen. Sinn dieses Tages ist es vielmehr, dass der Heilige Geist die jungen Menschen in ihrem Glauben für das Leben gestärkt werden! Der Bischof oder sein Stellvertreter - in unserer Gemeinde ist das Weihbischof Wilfried Theising, legt seine Hände auf den Kopf des Firmlings und salbt ihn mit ein wenig Chrisam, einem wertvollen Öl, ähnlich wie bei der Taufe.
Einst in der Taufe bekamen wir Gottes Geist für uns selbst geschenkt. Nun, bei der Firmung, wird uns Gottes Geist zur Stärkung anderer verliehen! So wie am Pfingsttag die Apostel durch den Heiligen Geist Mut bekamen!
Der Begriff "Firmung" kommt vom lateinischen Wort "confirmare", das bedeutet übersetzt "festmachen" und "bestätigen".
Dieses Sakrament soll uns also in unserem Glauben bestärken. Der Heilige Geist verändert Menschen, wenn sie sich für ihn öffnen! In der Bibel ist er beispielsweise bereits in der Schöpfungsgeschichte schwebend über dem Wasser zu sehen: als weiße Taube, das Symbol für Friede und Versöhnung auf Erden.
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